Umsetzung zählt.
Wie viel Parteien von den Zusagen ihres Wahlprogramms eingelöst haben – gemessen an der Rechtslage, mit Prüfmaßstab und Quelle für jede Teilzusage.
Bund · 21. Wahlperiode · Wahltag 23.02.2025 · Länder in Vorbereitung
Werte bis Sep. 2026 nachträglich rekonstruiert; ab Oktober 2026 wird jeder Monat zum Monatsletzten festgestellt und danach nicht mehr verändert. Beide Indizes entstehen nach denselben Regeln aus dem vollständigen Wahlprogramm und sind damit vergleichbar: Sie messen, welchen Anteil ihres eigenen Programms eine Partei eingelöst hat. Jede Zusage zählt gleich; die Programme sind unterschiedlich umfangreich (324 und 168 Teilzusagen), der Index misst den Anteil eingelöster Zusagen am jeweils eigenen Programm.
Warum die SPD höher startet: Zusagen, einen Zustand zu erhalten („bleibt“, „wird fortgesetzt“), zählen ab dem Wahltag als erfüllt, solange Deutschland nicht selbst gegenläufig handelt. Bei der SPD sind das 32 von 168 Teilzusagen (19 %), bei der CDU/CSU 35 von 324 (11 %). Daraus ergeben sich die Startwerte im Februar 2025: SPD 19,0 %, CDU/CSU 10,8 % (E28, E39).
Verlauf seit dem Wahltag
So entsteht die Zahl
Gezählt werden alle überprüfbaren Zusagen des vollständigen Wahlprogramms – Handlungen und Bestandszusagen. Ziele, Absichten („wir wollen“) und bloße Beispiele zählen nicht.
Für jede Teilzusage steht vor der Recherche fest, was als erfüllt gilt. Maßgeblich ist, ab wann die Vorschrift gilt – nicht der Beschluss.
Der Index ist der Anteil erfüllter Teilzusagen am ganzen Programm. Jede Zusage zählt gleich. Die Kapitel gliedern das Programm und zeigen, wie weit jedes Thema umgesetzt ist.
Index = erfüllte Teilzusagen ÷ alle Teilzusagen × 100